2026 muss das Jahr der Umsetzung sein
Ein neues Jahr beginnt und mit ihm die Hoffnung, dass in Saarbrücken endlich die Projekte vorankommen, die seit Jahren in der Warteschleife hängen. Wir wünschen Ihnen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2026, und ebenso wünschen wir unserer Stadt die Entschlossenheit, längst versprochene Maßnahmen endlich zu realisieren. Ankündigungen gab es genug. Jetzt braucht es sichtbare Ergebnisse. Besonders deutlich zeigt sich das am Projekt Nauwieserstraße 14–18, das sich inzwischen seit über zwei Jahren hinzieht. Was als wichtiger Beitrag zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums startete, wurde zu einem Sinnbild für Verzögerungen und Bürokratie. Saarbrücken leidet unter Wohnungsknappheit. Jeder zusätzliche Monat des Stillstands verschärft die Lage. Es ist höchste Zeit, hier endlich voranzukommen und klare Entscheidungen zu treffen. Ein weiteres Problem bleibt die Betreuungssituation. Noch immer fehlen ausreichend Kita-Plätze und Ganztagsangebote, die für den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch zwingend notwendig sind. Familien brauchen Planungssicherheit nicht irgendwann, sondern jetzt. Der Countdown läuft! Die Stadt kann es sich nicht leisten, erneut in letzter Minute zu reagieren. 2026 sollte deshalb mehr sein als ein weiteres Jahr voller Absichtserklärungen. Es sollte das Jahr werden, in dem die Verwaltung zeigt, dass sie Probleme nicht nur benennt, sondern löst. Wenn die Stadt ihre Chancen nutzt und Projekte konsequent umsetzt, kann dieses Jahr tatsächlich ein Aufbruch werden. Ärmel hoch und anpacken statt abwarten.