FDP Stadtratsfraktion zeigt sich verwundert - Grüne, SPD und Linke gegen ein Sicherheitskonzept für die Fußgängerzone

Auf Grund verschiedener schrecklicher Vorfälle in anderen deutschen Städten hat die FDP Stadtratsfraktion einen Antrag zum Thema Sicherheit in der Innenstadt gestellt. Dieser sollte im nichtöffentlichen Teil des Verkehrsausschusses vorberaten werden und kommende Woche im Bauausschuss entschieden werden. „Aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen beantragte die Fraktion der Grünen, dass der Antrag im Verkehrsausschuss von der Tagesordnung genommen wird. Dem haben sich SPD und Linke angeschlossen“, bedauert der Fraktionsvorsitzende der FDP Im Stadtrat, Dr. Helmut Isringhaus. „Wir können nicht verstehen, warum die Grünen gegen eine Überprüfung des Status Quo und die Erstellung eines Konzepts sind, wie die Sicherheit von uns allen im Bereich der Fußgängerzone verbessert werden kann“, so Isringhaus weiter. „Während manche Ausfahrten mit Betonblöcken oder massiven Polleranlagen versehen sind, gibt es andere Einfahrten, die immer offen sind und Fahrzeuge einfach in den Bereich der Fußgängerzone einfahren können. Leider stellt dies aus unserer Sicht in der heutigen Zeit ein Sicherheitsrisiko dar“, so Isringhaus weiter. Aus Sicht der Freien Demokraten sollten gerade Parteien, die sich für mehr Fußgänger- und Radfahrverkehr in der Innenstadt einsetzen, für mehr Sicherheit dieser Verkehrsteilnehmer sein. „Hier hätten wir mehr Unterstützung von der CDU erwartet, deren Oberbürgermeister sich in der Diskussion um die Erweiterung der Fußgängerzone so sehr für die Sicherheit eingesetzt hatte. Die Christdemokraten aber enthielten sich bedauerlicherweise“, ärgert sich Isringhaus. Auch vor dem Hintergrund, dass Saarbrücken immer mehr Touristen anzieht und Handel und Gastronomie darauf angewiesen sind, dass sich die Bürger sicher fühlen und gerne nach Saarbrücken kommen, ist aus Sicht der Freien Demokraten die Sicherheit ein wichtiges Thema. „Wir hoffen, dass die anderen Fraktionen noch zur Vernunft kommen und unser Antrag im Bauausschuss beraten und beschlossen wird. Wir wollen nicht, dass erst gehandelt wird, wenn etwas passiert. Wir wollen dafür keine Verantwortung tragen“, so Isringhaus abschließend.