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Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Manchmal braucht es einen langen Atem, bis ein Problem die nötige Aufmerksamkeit bekommt. Beim Thema Wildschweine haben wir früh darauf hingewiesen, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Während das Problem für viele noch weit weg schien, war für uns klar: Hier muss etwas passieren. Wir haben das Thema angesprochen, öffentlich gemacht und immer wieder darauf gedrängt, dass die Stadt handelt. Jetzt zeigt sich, dass dieser Einsatz etwas bewegt hat. Die Stadt hat sich der Problematik inzwischen angenommen. Wie berichtet, sollen in absehbarer Zeit sogenannte Saufänge zum Einsatz kommen. Damit wird eine Maßnahme umgesetzt, für die wir uns von Anfang an starkgemacht haben. Das ist zunächst einmal eine gute Nachricht für die betroffenen Bürger. Denn Wildschweine in Wohngebieten sind keine Lappalie. Sie können Schäden verursachen und eine Gefahr für Menschen und Verkehr darstellen. Natürlich ist das Problem damit noch nicht gelöst. Entscheidend ist, dass die angekündigten Maßnahmen nun auch schnell und konsequent umgesetzt werden. Dabei darf es nicht bei Ankündigungen bleiben. Die Menschen vor Ort erwarten zu Recht konkrete Lösungen und mehr Sicherheit in ihrem direkten Wohnumfeld. Für uns aber steht fest: Es hat sich gelohnt, früh den Finger in die Wunde zu legen. Denn manchmal beginnt politische Arbeit genau dort: Probleme erkennen, sie ansprechen und so lange nachhaken, bis gehandelt wird. Dass die Stadt nun aktiv wird, zeigt: Hartnäckigkeit kann etwas bewegen und genau dafür lohnt es sich, Verantwortung zu übernehmen.