IFH-Studie “Vitale Innenstädte”: Saarbrücken braucht den Blick über die Grenze.

Die FDP-Stadtratsfraktion Saarbrücken begrüßt die aktuelle Erhebung “Vitale Innenstädte” des IFH Köln als wichtigen Gradmesser für die Attraktivität der Innenstadt. Gleichzeitig kritisiert die Fraktion, dass ein entscheidender Faktor unberücksichtigt bleibt: Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher aus dem benachbarten Frankreich, die erheblich zum wirtschaftlichen Erfolg Saarbrückens beitragen.
„Saarbrücken ist eine Grenzstadt mit einer besonderen Kundenstruktur. Wer die Kaufkraft und Meinung der vielen französischen Besucher ignoriert, zeichnet ein unvollständiges Bild der Lage in unserer Innenstadt“, betont der Fraktionsvorsitzende Dr. Helmut Isringhaus. „Diese Menschen kommen nicht nur zum Einkaufen, sondern auch wegen der Gastronomie und der kulturellen Angebote. Sie sind ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für Saarbrücken.
“Die FDP-Fraktion sieht sich zudem in ihren Forderungen der vergangenen Jahre bestätigt. „Die Studie zeigt einmal mehr, dass Saarbrücken an drei zentralen Stellschrauben drehen muss: Sicherheit, Sauberkeit und Autofreundlichkeit. Genau das fordern wir als FDP seit Jahren“, so Isringhaus weiter. „Eine lebendige Innenstadt entsteht nicht von allein. Die Menschen müssen sich hier sicher fühlen, gerne verweilen und auch bequem mit dem Auto anreisen und parken können.
”Die FDP-Stadtratsfraktion plädiert daher für einen ganzheitlichen Ansatz. „Nur wenn wir alle Zielgruppen im Blick behalten – und dazu gehören auch unsere ausländischen Gäste – können wir Saarbrücken langfristig attraktiv und wirtschaftlich erfolgreich machen“, unterstreicht Isringhaus.
Die FDP-Fraktion fordert in diesem Zusammenhang, die Erkenntnisse der Studie zum Anlass zu nehmen, um mit gezielten Maßnahmen an den Schwachstellen zu arbeiten. „Wir brauchen eine Stadtpolitik, die Probleme nicht schönredet, sondern entschlossen handelt“, so Isringhaus abschließend.